Der Begriff „furry“ entstammt zunächst einer Subkultur, in der Personen die Rollen von anthropomorphen Tierwesen annehmen und diese durch Fellkostüme darstellen. Neben der Lust an der Verkleidung bilden Furries vor allem auch eine Projektionsfläche als inklusive Identifikationsfiguren, die keine Rückschlüsse auf Geschlecht, Alter und Herkunft zulassen. Das Fell, das zunächst als Schutzschild der Anonymität wahrgenommen werden könnte, ist auch als Metapher für eine nach außen dringende Gefühlswelt zu verstehen. Weiche Schale, weicher Kern.
Mal schräg, mal süß, mal bedauernswert oder herrlich lustig – die Arbeiten rufen individuelle Charaktere und Marotten auf den Plan und lassen uns Empathie und Menschlichkeit wiederentdecken…
Die Ausstellung wird von der Stadt Regensburg im Rahmen des kulturellen Jahresthemas „Fingerspitzengefühl“ gefördert.
FURRIES – stay soft
Theresa Rothe und Tabitha Rub
Vernissage: 30.05.2026 mit Sound-Performance von ForeverGreatDiscoveryGirls
Ausstellung: 31.05. – 05.07.2026
KunstvereinGRAZ Regensburg
Rote-Hahnen-Gasse 6
93047 Regensburg
